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Berichte
aus dem Schuljahr 2000/2001
Diese
und andere Kinder arbeiteten im Schuljahr 2000/2001 fleißig
am PC und auch weiter an unserer Homepage.
 
Bericht 1:
Abschiedsfeier
der 4.Schuljahre
Auch
in diesem Jahr verabschiedeten sich die 4.Schuljahre am letzten Schultag
mit schönen Vorträgen von allen Mitschülern und Lehrern.
Sie
hatten sehr viel eingeübt. Über die lustigen Sketche konnten
alle lachen, auch die Tänze zu aktueller Popmusik gefielen allen
so, dass schnell mitgeklatscht wurde.
Zwei
Mädchen spielten im Duett auf ihren Trompeten ein bekanntes englisches
Lied und bekamen wie alle anderen viel Applaus.
Zum
Abschluss sangen die vierten Klassen kräftig zur Melodie von "Life
is life". Sie achteten auf den richtigen Einsatz und sangen zum
Playback "Ferienzeit".
Mit
dem fröhlichen Lied im Ohr und guten Wünschen für die
weitere Schulzeit ging es dann in die Ferien.
Bericht 2:
Schulfest
2001
Am
15.06.2001 fand um 15.00 Uhr bei der Grundschule Schlangen das Schulfest
statt. Das Wetter war gut. Unsere Schulleiterin Frau Hoffmann hat zuerst
alle vor der Turnhalle begrüßt.
Dann
haben Kinder gesungen und getanzt. Das Lied "Ferienzeit" hat
der Chor gesungen.
Die
1c hat einen Tanz vorgeführt und die Leute haben geklatscht zu "Eine
Insel mit zwei Bergen..."
Die
4a hat auch einen Tanz mit Bändern vorgeführt und dazu hat die
Flöten-AG geflötet.
Danach
war viel los auf dem Schulhof, auf den Fluren und in den Klassen. Da
gab es Dosenwerfen, Schubkarrenrennen, Kegelbahn, Künstlerwerkstatt,
Heißer Draht, Torwandschießen, Riesenseifenblasen, Sinnen-Parcours,
Quiz-Spiele, Waffelstand, Getränke- und Kuchenstand und vieles
mehr - zum Beispiel:
Kirschkernweitspucken
Kirschkernweitspucken
wurde auf dem Hauptschulhof von uns, der Klasse 3b, aufgestellt. Zwei
Aufpasser hatten zwei Schüsseln mit Kirschen und gaben jeder Person
drei Kirschen. Ein Vater schaffte sogar ungefähr sechseinhalb Meter!
Die meisten schafften etwa 3 m bis 5 m.
Dahinter wurde gleich Kartoffellauf veranstaltet. Da waren wieder zwei
Aufpasser und gaben jeweils den beiden Läufern einen Löffel und eine
Kartoffel.
Wir hatten auch zwei Stelzen. Die meisten haben den Stelzenlauf nur
ausprobiert. Das Kirschkernweitspucken ist am besten angekommen.
Zwei
Mädchen aus der 3b
Würstchenstand
Die
Bänke wurden mit einem Pferdeanhänger gebracht. Die Eltern der 3b haben
360 DM zusammengekriegt und haben das ganze Geld an den Förderverein
gespendet. Als sie die Würstchen gegrillt haben, wurde einmal die Kohle
zu heiß. Da ist die Kohle angefangen zu brennen.
Von
Maren u. Sabrina
Zirkus
Makkaroni
Der
Zirkus Makkaroni hat uns viele verschiedene Sachen vorgeführt, z.B.
eine Raubtierdressur, Akrobaten, den traurigen Clown Augustin, den Muskelmann
Eduard, Jongleure oder die Clowns Mona und Pia auf den Einrädern...
Kommen wir zum Muskelmann Eduard: Er musste ein Gewicht
heben. Das Gewicht sah echt aus, aber als das Gewicht weggetragen wurde,
merkten alle Leute, dass es nur Styropor war. Das war lustig.
Kommen wir zum traurigen Clown Augustin: Der hat große
und kleine Seifenblasen geblasen und er wurde traurig, wenn es nicht
klappte.
Flohmarkt
Der
Schulkindergarten hat den Flohmarkt unter dem Dach vom Fahrradständer
aufgebaut. Alle Eltern und Kinder der Schule haben Sachen gespendet.
Er hat über 400 DM eingenommen.
Töpferwerkstatt
Die
2c hat sich überlegt am Schulfest Tonarbeiten zu machen. Sie haben jede
Menge Ton besorgt. Viele Kinder und auch einige Erwachsene haben viele
Dinge getöpfert.
Ich, Dana Deppe, habe z.B. eine Tonschale mit einem Vogel drin gemacht;
Sina - sie ist erst sechseinhalb - hat eine kleine Tränke aus Ton gefertigt.
Geisterschloss
Die
4c hatte einen Schminkstand und ein Geisterschloss. Das Geisterschloss
war toll. Es gab immer eine lange Schlange. Man konnte hindurchkriechen.
Es war dunkel darin und ich habe mir den Kopf gestoßen.
(Es
gibt schöne Fotos vom Schulfest. Wegen des Datenschutzes wollen
wir sie hier nicht veröffentlichen. Sie hängen eine Zeit lang
im Forum der Schule.)
Bericht 3:
Förderverein
Zu
Beginn des Schulfests wurden Frau Austermann, der ersten Vorsitzenden
des Fördervereins, 700 DM überreicht.
Frau Große-Lindemann vom Spielkreis Schlangen hatte nicht nur den Original-Scheck,
sondern auch eine riesengroße Kopie davon mitgebracht.
Beim
Schulfest hat der Förderverein im Forum eine Cafeteria aufgebaut. Durch
die Spende von den Eltern konnten sie Kuchen, Kaffee und andere Getränke
verkaufen. Zuerst hatte der Förderverein so viele Anmeldungen für Kuchenspenden,
dass einige Eltern dafür besser Kaffee, Sahne oder Milch mitbringen
sollten.
Mit
der Cafeteria hat der Förderverein einen Gewinn in Höhe von
1200 DM erzielt.
Der
Gewinn vom Würstchenstand der 3b (360 DM) wurde auch dem Förderverein
übergeben.
Frau
Austermann bittet uns, an dieser Stelle allen Spendern und Helfern ein
herzliches Dankeschön zu sagen. Außerdem meint sie: "Wir
werden natürlich auch weiterhin gern Wünsche der Kinder berücksichtigen
und bestimmt auch in Zukunft die Theater- und Klassenfahrten und die
Anschaffung von Büchern, Spielgeräten usw. finanziell unterstützen."
Tobias
u. Tobias
__________________________
Hier
einige erste ganz spontane Schülerideen, für was der Förderverein
das Geld ausgeben könnte:
- Wir schlagen
dem Förderverein vor, davon ein Fußballtor im Schulgarten
aufzustellen und noch mehr Spielgeräte zu kaufen!
- Ich hätte
gern, dass noch alle Klassen - auch die dritten Schuljahre - einen
Computer haben könnten!
- Ich würde
mir wünschen, dass hier an der Schule auch noch Räume für
5.Schuljahre gebaut würden und ich nach den Ferien auch in der
5.Klasse noch hier bleiben könnte!
- Mehr PC wären
gut, so dass man auch in den Pausen an Computern spielen könnte!
- Wir brauchen
einen größeren Schulhof und mehr Spielzeug für die
Pausen, zum Beispiel aufpumpbare Plastikbälle zum Fußballspielen!
- Wir haben Geld
für unsere Klassenfahrten im 4.Schuljahr bekommen. Das fanden
wir alle gut. Ich fände es gerecht, wenn es das für die
anderen Klassen auch gibt!
-
...
-
...
- ...
Interview 4:

Herr Potthast,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen als stellvertretendem Schulleiter
ein Interview über den Brand
am Di., dem 13.März 2001,
in unserer Grundschule führen.
- Herr Potthast,
wie haben Sie erfahren, dass die Schule brannte?
Potthast: Es
war große Pause und ich wollte mir gerade einen Kaffee holen. Meine
Kollegin Frau Reuter kam ins Lehrerzimmer und da hab ich erfahren,
dass es in der Schule brannte.
- Was haben Sie
unternommen, als die Schule brannte?
Potthast:
Ich bin zunächst wieder hochgelaufen in den Neubau und habe
geguckt, ob noch Kinder in den Klassen waren. Und es waren tatsächlich
noch Kinder und Lehrerinnen oben. Der Hausmeister und ich haben
alle rausgeschickt. Wir haben die Türen und Fenster geschlossen
und haben anschließend dann das Gebäude verlassen.
- Hatten Sie Probleme
mit den Kindern?
Konnten Sie sie gut ins Bürgerhaus führen?
Potthast:
Ich hatte mit den Kindern an dem Tag überhaupt keine Probleme. Die
Evakuierung - so nennt man das ja - hat ganz wunderbar geklappt.
Denn als ich rauskam, standen alle Lehrer schon auf dem Schulhof
und hatten eine Kette gebildet, hinter der die Kinder standen, so
dass da überhaupt kein Problem mehr bestand.
Und wie die Kinder ins Bürgerhaus gegangen sind, hat auch sehr gut
geklappt. Die Klassenlehrer haben die Kinder gezählt und die Klassen,
die komplett waren, konnten schon ins Bürgerhaus gehen. Es gab hier
also auch überhaupt kein Problem. Ich war froh und dankbar, dass
alles so reibungslos ablief und die Kinder nie in Gefahr waren.
- Wie könnte das
Feuer ausgebrochen sein?
Potthast:
Das Feuer ist höchstwahrscheinlich so ausgebrochen, dass bei
Schweißarbeiten am Dach des Neubaus, der im Sommer bezogen werden
sollte, Funken gesprüht sind und sich die Dachpappe dabei entzündet
hat. Ja, und so ist eben das Feuer entstanden und es ist sehr schnell
angewachsen.
- Was wurde alles
zerstört?
Potthast:
Also, ich weiß - ehrlich gesagt - gar nicht so genau, was alles
im Einzelnen zerstört wurde. Zerstört wurde auf jeden Fall das komplette
Dach, das zur Nordseite zeigt, das ist der Bereich zum Wald hin.
Das Dach dort ist komplett zerstört, das Holz ist zerstört, und
sogar die Eisenteile, die Metallteile haben sich wohl verzogen,
weil sie zu heiß geworden sind. Das bedeutet, dass jetzt wahrscheinlich
das komplette Dach, das zur Nordseite zeigt, wieder herunter muss,
und dass, wenn wir Pech haben, sogar Betonteile wieder abgerissen
werden müssen, weil die auch zu heiß geworden sind.
- Warum musste
die Feuerwehr ein Loch in Ihren Klassenraum schlagen?
Potthast:
Das habe ich mich zuerst auch gefragt. Es war aber wohl so,
dass die Feuerwehr sehr lange Schwierigkeiten hatte, an das Feuer
richtig heranzukommen. Nachdem sie ein Loch in die Decke meines
Klassenraumes geschlagen hatten, konnten sie das Feuer erst richtig
bekämpfen und kurze Zeit später war es dann auch schon gelöscht.
- Wie fühlten
Sie sich am Brandtag? Waren Sie aufgeregt?
Potthast:
Ich fühlte mich natürlich nicht gut, denn wir wollten ja im
Sommer umziehen und mir schwante da schon, dass es also damit nun
nichts mehr würde. Aufgeregt war ich eigentlich, obwohl ich ein
Mensch bin, der eigentlich ziemlich schnell aufgeregt ist, in der
Situation nicht oder nur ganz wenig, weil ich ja nun auch in dem
Moment die Schulleitung übernommen hatte, weil Frau Hoffmann ja
nicht da war und ich jetzt die Ruhe bewahren musste und alles organisieren
musste. Von daher war ich für meine Verhältnisse überraschend ruhig.
- Warum hatten
wir zwei Tage keine Schule?
Potthast:
Wir mussten ja noch an dem Tag, an dem es gebrannt hatte, eine
Entscheidung treffen, was am nächsten Tag mit den Schülern wird.
Weil
wir an dem Dienstag noch nicht wussten, ob wir die Klassenräume
überhaupt benutzen dürfen, wie die Luft sein würde, ob viel Rauch
eingedrungen war, ob viel Wasser eingedrungen war, haben wir auch
in Absprache mit dem Bürgermeister Herrn Schmidt beschlossen, dass
wir die Schule für zwei Tage schließen und die Kinder erst am Freitag
wiederkommen.
Wir bedanken uns für
dieses Interview.
Potthast: Gern
geschehen.
Interview 5:
Herr Bürgermeister,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen ein Interview führen, das
später auf unserer Homepage im Internet veröffentlicht werden soll.
Wir möchten mit Ihnen über den Brand am Di., dem 13.März 2001 in unserer
Grundschule sprechen.
- Herr Schmidt,
wie und wann haben Sie von dem Brand erfahren?
Was haben Sie gerade gemacht?
Schmidt: Ich
habe so gegen 9.30 Uhr die Feuerwehrsirene gehört und war gerade
dabei, etwas zu diktieren.
- Was haben Sie
als Erstes gedacht und unternommen?
Schmidt: Ich
habe geglaubt, es sei eine Feuerwehrübung und habe mir nichts weiter
dabei gedacht, bis dann etwa fünf Minuten später eine Mitarbeiterin
zu mir kam und sagte: "Die Schule brennt!"
- Haben Sie bei
dem Brand nur zugeschaut oder sind Sie aktiv geworden?
Schmidt: Zunächst
habe ich nur zugeschaut, habe mich dann mit den Feuerwehrleuten
unterhalten, habe nachgefragt, wodurch es passiert ist, habe gefragt,
ob jemand verletzt ist, bin dann mit dem Hausmeister einmal um das
Gebäude herum gegangen, anschließend habe ich mit der Polizei gesprochen
und dann auch gesehen und beobachtet, wie die Lehrkräfte, euch,
die Schüler, dann langsam ins Bürgerhaus dirigiert haben, so dass
auch von da aus keine Gefahr mehr gegeben war. Als dann die Feuerwehr
grünes Licht gab, dass die Klassenräume umgeräumt werden konnten,
habe ich die Schulsachen mit rübergetragen in das Gebäudeteil Nr.A.
- Waren Sie sehr
aufgeregt? Gab es Gefahren wie giftige Gase?
Schmidt:
Ich will nicht sagen aufgeregt, nur ich habe mich geärgert, dass
das Gebäude, das wir nun gerade erstellen wollten, jetzt leider
wieder zerstört worden ist. Wir hatten uns ja so viele Pläne vorgenommen
für dieses Jahr. Wir wollten es im Sommer ja auch schon einweihen.
Dieser Plan ist nun leider hinfällig geworden.
Zu den giftigen Gasen muss ich sagen, dass die Feuerwehr beim Rundfunk
Nachricht gegeben hat, dass die Bevölkerung informiert werden sollte,
Türen und Fenster vorsorglich zu schließen, weil es ja eine sehr
starke Rauchentwicklung gab. Etwa eine halbe Stunde bevor der Brand
gelöscht war, ist ein Messtrupp der Feuerwehr aus Lage gekommen
mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister. Dieser Messtrupp hat
insbesondere bezüglich der eventuellen giftigen Gase Messungen vorgenommen.
- Welche Folgen
hat der Brand?
Schmidt: Folge
Nr.1 war: Ihr hattet zwei Tage schulfrei.
Folge Nr.2 ist, dass wir den Bauteil C - das, was zerstört ist -
jetzt wieder abreißen müssen.
In der letzten Woche waren Sachverständige und Gutachter von der
Versicherung da, haben den Schaden aufgenommen und werden nun mit
dem Architekturbüro Merwitz abstimmen, in welcher Form die beschädigten
Teile wieder abgebaut werden. Wenn das durchgeführt ist, kommen
die Firmen und bauen alles noch mal wieder so auf, wie es geplant
worden war.
Wir haben dann als Folge eine Schulklasse ausgliedern müssen, weil
bei den Löscharbeiten ein Klassenraum, der zum Bauteil B gehört,
der bereits in Betrieb genommen war, beschädigt worden ist. Die
Feuerwehr musste ein Loch in die Decke schlagen, damit man von dort
den Brand bekämpfen konnte. Dadurch ist natürlich auch Wasser durchgelaufen
u.s.w.
Jetzt wurden die Malerarbeiten darin erledigt und dafür eine Klasse
in das Kaminzimmer im Bürgerhaus ausgegliedert. Damit nach den beiden
schulfreien Tagen der Unterricht wieder fortgesetzt werden konnte,
haben wir in den anderen Räumen vorsorglich Messungen vorgenommen:
Geruchsmessungen und Feuchtigkeitsmessungen.
Es ist geplant, dass auch der andere Klassenraum am Montag, dem
26.3. wieder für Unterrichtszwecke genutzt werden kann.
- Wann wird der
Neubau nun eingeweiht?
Schmidt: Wir
schätzen, dass es Verzögerungen geben wird etwa bis zum Ende des
Jahres. Es war ja geplant im Sommer einzuweihen, aber wir werden
sicherlich bis November brauchen.
- Wieviel kostet
der Neubau jetzt zusätzlich?
Schmidt: Ich
habe eben schon gesagt, dass der Gutachter und die Sachverständigen
dort waren und die Schäden aufgenommen haben. Es steht noch nicht
fest, wie hoch der Schaden jetzt sein wird, aber es gibt ja Versicherungen,
so dass der Gemeinde Schlangen keine zusätzlichen Kosten entstehen
werden. Es ist eine Frage der Versicherung, die muss jetzt alles
regulieren.
- Was ist Ihnen
noch wichtig zu erwähnen?
Schmidt: Also
ganz wichtig ist - das Allerwichtigste überhaupt - , dass von den
Kindern keines zu Schaden gekommen ist. Leider sind ja kurzzeitig
drei Bauarbeiter ins Krankenhaus gekommen, die zunächst versucht
hatten, das Feuer selber zu löschen, aber die sind jetzt auch wieder
als gesund entlassen.
Außerdem
ist für mich wichtig, dass wir beobachtet haben, dass, als der Brand
nun leider eingetreten war, die Feuerwehr sehr schnell zur Stelle
war, dass das Räumen der Klassenräume wunderbar geklappt hat, dass
die Kinder sich gut benommen haben, dass keines aus der Reihe getanzt
ist und die Lehrkräfte alles gut im Griff gehabt haben.
Und sehr gut war auch, dass die Feuerwehr es geschafft hat, dass
die anderen Bauteile nicht vom Feuer beschädigt wurden. Es hätte
ganz leicht passieren können. Der Wind stand günstig für uns, so
dass er immer die Flammen auf den Bauteil zutrieb, der noch
im Bau war und nicht auf den fertigen Bauteil. Sicherlich ist auch
gut, dass an den Tannen kein Schaden entstanden ist.
Wir bedanken uns
bei Ihnen für dieses Interview.
Schmidt: Bitte
Schön! Vielen Dank für euren Besuch. Ich habe euch gern geholfen. Wenn
etwas unklar ist, müsst ihr euch noch mal bei mir melden.
Viel Spaß beim Ausarbeiten der Homepage!
6. Interview
von Schülerinnen und Schülern
Wie hast du als
Schüler/-in unserer Grundschule reagiert, als du vom Brand gehört hast?
- Maren:
Erst haben zwei aus meiner Klasse geheult.
Und später im Bürgerhaus habe ich auch geweint.
Ich hatte nämlich Angst um meinen kleinen Cousin.
Jetzt erinnere ich mich immer noch oft daran und denke:
"Hoffentlich fängt es nicht wieder an."
- Philipp:
Ich bin fast immer als Erster in der Pause draußen.
Da hab ich es gleich gesehen, bin wieder reingerannt
und habe den anderen Bescheid gesagt,
aber da wussten die es auch schon.
- Alina: Ich
war an dem Tag krank und mit meiner Mutter beim Arzt.
Da kam ein Kind rein und erzählte vom Brand.
Da war ich sehr betroffen.
- Jana: In
der zweiten Stunde haben wir einen Mathetest geschrieben.
Als wir danach draußen waren, hat die Schule gebrannt.
Ich habe mich ganz normal verhalten und hatte nur ein bisschen Angst.
Die Mütter von meinen zwei Freundinnen haben mich später
mitgenommen
und auf dem Weg haben wir meine Mutter getroffen.
- Rabea: Heike
Korf hat meine Mutter angerufen und ihr gesagt,
dass die Schule brennt und gefragt,
ob sie mich abholen könnte.
Unsere Lehrerin hat auch noch andere Mütter angerufen.
Viele kamen dann.
Johannas Mutter konnte nicht, also nahmen wir Johanna mit zu uns und
riefen von dort an.
- Dana: Ich
habe einer Freundin geholfen,
die im ersten Schuljahr ist.
Ihre Klasse durfte an dem Tag ein Kuscheltier mit zur Schule bringen.
Jetzt hatte sie große Angst um ihr
Kuscheltier, das noch oben in ihrer Klasse lag.
Ich habe sie getröstet.
Nachher bin ich mit Hendriks Mutter nach Hause gefahren,
die hatte das durchs Radio erfahren.
- Marcel: Ich
bin aus dem Altbau nach draußen gerannt und habe geguckt, ob
unser Gebäudeteil brennt.
Ich war aufgeregt.
Ich habe auch an meine Schwester gedacht.
- Philipp: Ich
bin normal rausgegangen, weil ich dachte, es wäre eine Übung.
Als ich den Brand sah, habe ich mich mulmig gefühlt.
Unsere Nachbarn haben mich mitgenommen.
- Nils: Als
jemand sagte, dass die Schule brennt, dachte ich, es wäre ein
Scherz.
Doch ich bin rausgerannt und habe das Feuer dann auch gesehen.
Ich habe auch an meine Brüder im ersten Schuljahr gedacht
und mich komisch gefühlt,
bis meine Mutter mich abgeholt hat.
- Peter: Ich
habe zugeguckt, wie es gequalmt hat.
Mir war es eigentlich egal.
- Hendrik: Ich
wusste gar nicht, was los war.
Ich bin normal in die Pause gegangen.
Als ich den Brand gesehen habe,
habe ich mich schlecht gefühlt und gedacht:
"Hoffentlich brennt die Schule nicht ab!"
- Christina: Ich
habe gedacht, dass, wenn die Schule jetzt abbrennen wird,
dass wir dann keine Schule mehr haben. Ich hatte Angst.
Als ich nach Hause kam, musste ich keinem etwas erzählen,
denn meine Mutter war draußen am Bürgerhaus und hat zugesehen,
wie die Feuerwehr den Brand löschte.
Interview 7:
Herr Müller,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen
als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schlangen
über den Brand in unserer Grundschule sprechen.
- 1. Herr Müller,
wie und wann haben Sie von dem Brand erfahren?
Was haben Sie gerade gemacht?
Müller: Ja,
also, der Alarm wurde als stille Alarmierung hier beim Löschzug
Schlangen und bei der Tagesschleife, die wir hier in Schlangen haben,
gegeben. Da hat es in meiner Tasche gepiepst und gerappelt, das
sind unsere Funkalarmempfänger. Danach bin ich zu meinem Auto gegangen
und habe per Funkgerät bei der Leitstelle nachgefragt, was los ist.
Und dann bin ich so langsam losgefahren.
- Wie haben Sie
den Einsatz geleitet?
Müller:
Ja, im ersten Augenblick habe ich gedacht, dass es eine Übung wär,
weil der Kreisbrandmeister des Kreises Lippe die Feuerwehr tagsüber
kontrollieren darf, ob und wie schnell wir an Einsatzstellen sind.
Und ich habe also wirklich gedacht - da es um 9.28 Uhr passiert
ist - es wär eine Übung. Aber als ich dann am Hochregallager von
Germania war, habe ich die schwarze Rauchwolke gesehen und dann
hab ich ein bisschen mehr Gas gegeben.
- Haben die Feuerwehrmänner
den Brand gleich unter Kontrolle bekommen?
Haben Ihre Leute sich richtig verhalten?
Müller: Am
Anfang haben wir den Brand nicht unter Kontrolle gekriegt, sondern
haben nur die Nebengebäude geschützt, da es sehr schwierig war,
an den Brandherd vorzudringen, da das neue Dach über ein altes Dach
gebaut war und es unter dem neuen Dach gebrannt hat.
Als dann die Feuerwehrleute zum Teil auf dem Dach waren und das
Dach geöffnet haben, hatten wir dann etwas mehr Chancen, und als
die zusätzlichen Fahrzeuge noch gekommen sind, da haben wir so nach
einer halben Stunde den Brand halbwegs unter Kontrolle gehabt.
- Mussten auch
Fahrzeuge aus anderen Orten angefordert werden? Wie viele Personen
und Fahrzeuge waren am Einsatz beteiligt?
Müller: Ja,
es wurden zusätzlich noch andere Fahrzeuge aus anderen Orten alarmiert
und zwar einmal die Drehleiter aus Bad Lippspringe, eine Drehleiter
aus Horn-Bad Meinberg - weil die Feuerwehr Schlangen selber keine
hat - und ein sogenanntes Fahrzeug für Schadstoffmesssungen, ein
"Gefahrgutmessfahrzeug" - so nennt man das - und ein Atemschutzcontainer,
weil bei Bränden die Feuerwehrleute nur unter schwerem Atemschutz
vorgehen können, weil die Brandgase zu gefährlich sind.
- War der Einsatz
gefährlich?
Müller:
Gefährlich war der Einsatz nur für die Leute, die oben auf dem Dach
waren. Denn auf dem Dach konnte man nicht sehen, wie weit die Balken
durchgebrannt waren. Darum mussten die Feuerwehrleute sehr vorsichtig
arbeiten. Ansonsten waren keine Personen oder Nachbarn gefährdet.
- Wie lang hat
der Einsatz gedauert?
Müller:
Der ganze Einsatz hat genau 4 Stunden und 38 Minuten gedauert -
von der Alarmierung bis das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle verlassen
hatte.
- Ist der Einsatz
Ihrer Meinung nach gut abgelaufen?
Müller: Die Feuerwehrleute der Feuerwehr Schlangen haben sich
an die Anordnungen gehalten. Der Einsatz ist in meinen Augen sehr
positiv verlaufen. Denn wenn er nicht positiv verlaufen wäre, hättet
ihr wahrscheinlich heute keine Grundschule mehr.
- Was ist Ihnen
noch wichtig? Was möchten Sie noch sagen?
Müller: Was
ich noch sagen möchte: Das Verhalten der Schüler ist mir sehr positiv
aufgefallen. Ich bin mit dem zweiten Fahrzeug zur Einsatzstelle
gekommen, da standen die Schüler der Grundschule nach Klassen schön
geordnet, wie sich das eigentlich so nach Brandschutzerziehung und
nach Übungen gehört, auf dem Platz.
Was mir sonst noch aufgestoßen ist, das ist die Bevölkerung, die
in Scharen zu diesem Einsatzort gekommen ist,
und auch einige Leute, die dort auf dem Parkplatz geparkt haben
und wirklich nicht einsichtig waren. Sie sind mit dem Auto auf den
Parkplatz gefahren, sind darauf hingewiesen worden, dass sie das
Auto bitte woanders hinstellen müssen, aber sie sind nur fünf Meter
weiter in die nächste Parklücke gefahren. Das hat uns also auch
ein bisschen behindert bei dem Einsatz.
Wir bedanken uns
für dieses Interview.
8.
Interview mit Frau Hübner, Mutter eines Grundschülers
1)
Wann haben Sie den Brand entdeckt?
Frau
Hübner: Kurze
Zeit nach dem Ausbruch. Die Rauchwolke stieg vom Dach der Schule hoch,
innerhalb von Sekunden war die Rauchentwicklung so stark, dass man kaum
noch etwas sehen konnte.
2)
Wie haben Sie reagiert?
Frau
Hübner: Ich griff zum Telefon und wählte den Feuerwehr-Notruf
112.
3)
Welche Angaben wollte der Feuerwehrmann am Telefon von Ihnen haben?
Frau Hübner: Er wollte zuerst meinen Namen,
die Adresse und die Telefonnummer wissen, außerdem wo es brannte, was
brannte und wie stark die Rauchentwicklung war. Das waren die Angaben,
die der Feuerwehrmann der Notrufzentrale benötigte.
4)
Sie sind zur Schule gegangen und haben geholfen. Was konnten Sie tun?
Frau
Hübner: Viel Hilfe konnte, bzw. brauchte ich - Gott sei
Dank - nicht zu leisten, da nach kurzer Rücksprache mit einer Lehrerin
fest stand, dass sich keine Schüler mehr im Gebäude befanden. Es war
glücklicherweise gerade Pause. Meine Hilfeleistung bestand daraus, die
Jacken und Tornister aus dem angrenzenden Schulgebäude zu holen. Des
Weiteren konnte ich einige vereinzelte Fragen von Schülern beantworten.
5)
Sie arbeiten beim Rettungsdienst. Wie haben Sie das Verhalten der Kinder,
Lehrer, Eltern usw. gesehen?
Frau
Hübner: Der Großteil der Schüler fand das Geschehen sicherlich
recht aufregend, interessant und spannend. Andere wieder waren sichtlich
geschockt und wollten nur nach Hause. Das Lehrpersonal hat bestimmt
sein Bestes getan, um die Schüler der jeweiligen Klassen auf dem Schulhof
zu sammeln, sie zu trösten und zu beruhigen. Alles in Allem ist von
Seiten der Lehrer und Schüler das Verhalten im Brandfall sehr gut abgelaufen.
Es wäre wünschenswert, wenn mehr als einmal im Jahr eine Übung mit der
Feuerwehr zum Schutz und Verhalten im Brandfall stattfinden würde. Viele
Eltern haben nur ihre Kinder eingesammelt und sind wieder gefahren.
Andere haben geholfen und getröstet, was sehr vorbildlich ist.
6)
Konnten Sie beobachten, wie sich die anderen Eltern verhalten haben?
Frau
Hübner: Wie schon gesagt, sollten sich die Eltern auch
um fremde Kinder kümmern oder überhaupt ihre Hilfe anbieten. Denn es
hätte auch schlimmer kommen können, dann ist jeder Helfer sehr willkommen!
So ist es auch bei uns im Rettungsdienst; jede helfende Hand wird angenommen.
Wir
bedanken uns bei Ihnen für
dieses Interview.
9.
Kindergärten besuchten die Schule
Im
Mai 2001 waren Kinder, die im Sommer in die Schule kommen, in kleinen
Gruppen in der Schule zu Besuch. Sie kamen mit ihren Kindergärtnerinnen
an mehreren Tagen in die ersten Schuljahre. Es kamen Kinder aus allen
vier Kindergärten. Sie haben gemalt, gebastelt, Geschichten gehört und
gesungen. Zur Erinnerung haben sie etwas mitgenommen: Bilder, Buchstaben
oder kleine Malhefte. Sie kamen her, weil sie sich am ersten Schultag
schon auskennen und sich wohl fühlen wollen. Auf dem Foto sieht man
Frau Heinze mit ein paar Kindern aus dem Kindergarten in Kohlstädt beim
Besuch in der 1b. Sie hatten sogar schon ihre Schultaschen und Frühstück
dabei.
Louisa
u. Verena
10.
Neues von der Klassensprecherrunde
Mehrmals
im Jahr gibt es ein Treffen der Klassensprecher der 3. und 4.Schuljahre
mit Frau Hoffmann und Herrn Potthast. Dann wird über Beschwerden
in den Pausen, über Tipps für die Lehrer usw. gesprochen.
Einmal wurde beschlossen, in den Klassen aufzuschreiben, warum wir uns
in der Schule wohl fühlen. In den Klassen wurde dann Folgendes
notiert:
In
unserer Schule fühlen wir uns wohl, weil
- man nicht immer so viele Hausaufgaben
bekommt
- man nicht dumm bleibt
- ich da lerne und alle nett sind
- es im Unterricht Spaß bringt
- die Spiele im Sport uns Spaß machen
- es uns gefällt, dass wir im Unterricht
malen und basteln
- wir in Musik mit Instrumenten spielen
- in der Pause schöne Spiele spielen
- wir mit mehreren Kindern in der Pause
Fußball spielen können
- wir zwei große Pausen haben
- es große Klassen gibt.
Wir finden es nicht gut, dass
- der Fahrradständer weg ist
- wir so viele Hausaufgaben aufbekommen.
Nils und Marcel
11.
Hänsel und Gretel
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Am
3.Mai 2001 kam eine Gruppe des Lippischen Landestheaters Detmold
zu uns. In zwei Gruppen erlebten der Schulkindergarten, die ersten
und zweiten Schuljahre:
Helmut Münchhausen
HOKUS
POKUS HOLDERBUSCH
Ein
Mitspielstück für Kinder ab 5 Jahren nach der Märchenoper "Hänsel
und Gretel" von Engelbert Humperdinck. Dabei führten Hänsel und
Gretel die Zuschauer erzählend und singend in die Welt des Märchens
und zugleich in die Welt der Oper.
Einen
Teil der Kosten übernahm der Förderverein der Schule.
Hier
einige Originalbeiträge aus dem ersten Schuljahr:
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3.Mai
Theater in der Schule
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Die Hexe hat
die Kinder reingelockt. Die Hexe will die Kinder verhexen, aber
die Kinder machen einen Trick. Die Kinder kriegen den Zauberstab.
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Ich fand den Zauberspruch cool.
Die Hexe war cool.
Das Lebkuchenhaus war cool.
Die Kekse waren lecker.
Die ganze Oper war cool.
Ende
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12.
Spende des Fördervereins
Die
Kinder der Ganztagsbetreuung bekamen neue Spielsachen. Ende März
brachten Regina Austermann und Doris Richts diese Spende des Fördervereins
im Wert von 1000 DM direkt in die Gruppenräume, die in der alten
Musikschule in der Parkstraße sind. Herr Potthast und die Kinder
freuten sich. Auch Frau Kluge und Frau Wieseler waren glücklich.
Jetzt können sie, wenn sie mit den Kindern Mittag gegessen haben
und Schularbeiten gemacht haben, am Nachmittag noch mehr Spiele anbieten.
13. Karnevalsfeier
Am Karnevalsdonnerstag
haben wir eine Vorstellung von einer Zirkusfamilie gesehen. Fast alle
Kinder hatten sich gut verkleidet. Ein Kind ging als Tabaluga, ein anderes
als Sterntaler und noch ein anderes als Harry Potter usw. und sie waren
gut drauf bei der Zirkusvorstellung. Die Zuschauer aus der ersten Klasse
mussten von oben herabsehen. Die ganze Schule hat sich im Forum getroffen.
Hier bereitete die Zirkusfamilie alles für die Vorstellung vor.
Miss Melanie
zeigte eine Taubendressur. Drei Tauben wippten auf einem Brett. Das
Mädchen balancierte ein Tablett mit Gläsern. Es lag auf zwei anderen
Gläsern, die sie mit Mund und Stirn festhielt.
Ein Mädchen wollte zu dem Geburtstag ihrer Oma reisen. Ihre Schwester
wollte wissen, was in dem Koffer sei. Aus dem Koffer tropfte Wasser.
Die Schwester probierte es. Dann machte das Mädchen den Koffer auf.
Sie nahm einen Hasen raus. Man dachte, der Hase hätte gepinkelt. Alle
haben gelacht.
14. Die Weihnachtsfeier
Am 21.12.2000 haben die Vorschule, der Chor, die Flöten-AG
und die Klasse 4c Aufführungen in der Aula veranstaltet. Zuerst
haben alle zusammen gesungen, dann hat der Schulkindergarten: "Wir
sind die Schneemänner" vorgetanzt. Das sah sehr gut aus.
Als sie fertig waren, fingen wir von der 4c an unser Stück vorzuspielen,
es hieß: "Wie der Weihnachtsstern nach Betlehem kam".
Marcel und Hannes waren die Erzähler, "Stern Europa"
war Quentin, "Stern Afrika" Jan, "Stern Asien" Julia,
"Stern Amerika" Johann, "Stern Australien" Andreas
und der "kleine Stern" war Janina.
Einer hat einen
ganzen Satz vergessen! Aber unsere Musik-Leute haben sehr gut aufgepasst,
zum Glück war alles okay. Nach dem Stück hat die Chorgruppe
ein Lied gesungen. Die Flöten-AG hat auch gespielt.
Alle waren sehr
zufrieden! Zum Schluss haben Thomas und Annika aus dem 3.Schuljahr angekündigt,
dass sie nach den Ferien für behinderte Kinder in Rumänien
Spenden sammeln wollen. Die Idee fanden alle gut.
The end
Von Tamara Jost
Bericht 15:
Blinki-Aktion
Die Volksbank
Schlangen machte sich stark für die Sicherheit unserer Grundschüler
im Straßenverkehr. Mitte Dezember überreichte sie mehrere Beutel
bunter, blinkender Bären.
Auf dem Foto hat Maike Stahl von der Schlänger Zeitung festgehalten,
wie sich die Kinder der Klasse 1c über die farbigen Reflektoren
freuen.
Morgens früh auf dem Schulweg und am späten Nachmittag beim
Spielen können die Kinder nun schnell in ihre Taschen greifen und
die Blinkis an den Jacken baumeln lassen, so dass die Autofahrer schon
von Weitem gewarnt werden.
Mit den Kindern freuen sich der Polizist in Schlangen Herr Kipshagen,
der Bürgermeister Herr Schmidt, die Schulleiterin Frau Hoffmann
und die Herren Hackauf und Schmidt von der Volksbank Schlangen.
Bericht 16:
Ein Brief
aus Togo
Vor etwa einem
Jahr hatte Pastor Brehme einen Missionar und Erzieherinnen aus Afrika
in der evangelischen Kirche zu Gast.
Alle Kinder der 4.Klassen und ihre Religionslehrerinnen waren auch eingeladen.
Die Gäste sprachen französisch und deshalb musste Frau Ladleif
alles übersetzen.
Die Kinder lernten afrikanisches Brauchtum, die Lebensweise dort und
auch die Kleidung kennen.
Schließlich malten sie Bilder, die den Kindern in Togo zeigen
sollten, wie Kinder hier in Deutschland leben.
Im November 2000
kam nun ein dicker Brief aus Togo bei uns an. Er enthielt viele schöne
Zeichnungen von togolesischen Kindern.
Dieses Bild ist von Anani.
Sie schreibt französisch:
"J'ai dix ans. Maman et sa sœur pilent de la foufou."
Das heißt:
"Ich bin zehn Jahre alt. Mama und ihre Schwester stampfen Foufou."
Foufou ist eine süßliche Speise.
Wer sich auch für die übrigen Zeichnungen interessiert, findet
sie an Pinnwänden in unserem Forum.
Bericht 17:
Unser Projekt
in Religion
Die Entstehung der Erde
Wir sind die katholischen
Kinder der 4. Klassen
und haben ein Schöpfungsmodell gebastelt.
Viel Zeit brauchten wir für unser Projekt,
aber dabei hatten wir auch viel Spaß.

Auf den Fotos sieht
man uns,
das Schöpfungsmodell
am ersten Tag und unser fertiges Schöpfungsmodell.
Bericht 18:
Unsere Theaterfahrt
Am Mi., 15.11. und Do., 16.11.2000
unternahm jeweils die halbe Schule
eine Theaterfahrt zu den
Westf. Kammerspielen in Paderborn.
Die Vorstellung begann
um 9.00 Uhr und
dauerte 85 Minuten.
Wir sahen:
"Neue Punkte für das Sams"
nach dem Buch von Paul Maar.
Das Sams hat blaue Wunschpunkte
- für jeden Wunsch einen.
Die Vorstellung hat uns
sehr gut gefallen.
Bericht 19:
Reporter in
der Grundschule Schlangen
Klasse 2c / Schlangen, den 20.11.2000
Im Sachunterricht
stellten wir, die Kinder der 2c, die Fragen:
"Wer arbeitet eigentlich alles in unserer Schule?"
"Was machen die Leute genau?"
"Wie leben sie privat?"
"Welche Hobbys haben sie?"
Wir wollten es genau wissen. Wir wählten sechs Leute aus, die an
unserer Schule und in unserer Klasse arbeiten:
Frau Hoffmann als Schulleiterin, Herr Köster als Hausmeister, Frau
Slabon als Lehramtsanwärterin, Frau Korf als Kunst- und Sportlehrerin
unserer Klasse, Frau Reuter als Musiklehrerin unserer Klasse und Frau
Güse als unsere Klassenlehrerin.
Wir bildeten Reportergruppen zu jeder Person - zu Herrn Köster
gab es sogar zwei Gruppen - und überlegten uns Fragen.
Nachdem wir alle Fragen aufgeschrieben hatten, konnte es losgehen.
Wir vereinbarten Interviewtermine und notierten dann die Antworten auf
unsere Fragen.
Hier sind unsere vollständigen Interviews:
"Frau
Hoffmann, wie lange arbeiten Sie schon in der Schule?"
- "Ich arbeite seit 35 Jahren in der Schule."
"Wie lange arbeiten Sie schon als Schulleiterin?"
- "Seit acht Jahren bin ich Schulleiterin an unserer Schule.
"Welches Auto fahren Sie?"
- "Ich fahre einen Opel."
"Haben Sie ein Haustier?"
- "Nein, ich habe kein Haustier."
Mit Frau Hoffmann sprachen Fabian Ernst und Patrick Bauerkämper.
"Herr Köster, wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite acht Stunden am Tag."
"Was machen Sie in der Schule?"
- "Ich repariere vor allen Dingen. Ich teile Kakao und Handtücher
aus."
"Was brauchen Sie in der Schule?"
- "Ich brauche Werkzeug."
"Woher wissen Sie, wie viele Kakaoflaschen in einen Kasten kommen?"
- "Durch die Bestellung, die die KlassenlehrerInnen abgeben."
"Haben Sie ein Haustier?"
- "Nein, ich habe kein Tier."
"Welche sind Ihre Lieblingsblumen?"
- "Ich mag Rosen und Nelken."
Mit Herrn Köster sprachen Ugur Öztürk, Kai Bierwirth
und Philipp Meyer.
"Herr Köster,
in welcher Klasse sind Sie am häufigsten?"
- "Ich bin in allen Klassen ungefähr gleich oft."
"Was müssen Sie in der Schule arbeiten?"
- "Ich muss überwiegend reparieren."
"Wie viele Stunden arbeiten Sie?"
- "Ich arbeite acht Stunden am Tag."
"Um wieviel Uhr gehen Sie nach Hause?"
- "Ich gehe um 15.30 Uhr nach Hause."
"Was machen Sie am liebsten in der Schule?"
- "Ich mache eigentlich alles gleich gern."
"Wo sind Sie geboren?"
- "Ich bin in Schlangen geboren, aufgewachsen und wohne
immer noch hier."
"Wie machen Sie Kakao?"
- "Wir bekommen den Kakao von der Molkerei in Lage geliefert."
Mit Herrn Köster sprachen Steffen Fiege, Philipp Kothe und Jan-Philipp
Mense.
"Frau
Slabon, was brauchen Sie für ihre Arbeit?"
- "Ich brauche Bücher, Stifte und Ideen für meine
Arbeit."
"Wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite jeden Tag noch einmal 3 bis 4 Stunden nachmittags."
"Welches Auto fahren Sie?"
- "Ich fahre einen Polo."
"Wie lange arbeiten Sie schon in unserer Schule?"
- "Ich arbeite seit Februar 2ooo an dieser Schule."
"Welches Hobby haben Sie?"
- "Ich lese gern."
Mit Frau Slabon sprachen Marius Ernsthuneke und Philipp Rehlaender.
"Frau Korf, wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite mindestens acht Stunden am Tag."
"Was brauchen Sie für Ihre Arbeit?"
- "Ich brauche gute Nerven, einen PC und vieles mehr."
"Wie viele Klassen unterrichten Sie ?"
- "Ich unterrichte vier Klassen."
"Was machen Sie außer der Schule?"
- "Ich treibe Sport und lese."
"Wie lange arbeiten Sie schon in der Schule?"
- "Ich arbeite seit neun Jahren und drei Monaten in der
Schule."
Mit Frau Korf sprachen Milena Buchholz, Laurie Heise, Diana Stock, Ann-Christin
Dedner und Lena Lange.
"Frau Reuter,
wie lange arbeiten Sie am Tag?"
- "Ich arbeite mindestens fünf Stunden in der Schule
und drei Stunden am Nachmittag."
"Was machen Sie am liebsten?"
- "Ich mache am liebsten, was den Kindern Spaß macht."
"Was brauchen Sie für die Schule?"
- "Ich brauche Bücher, Stifte, meine Flöte, mein
Klavier, meine Stimme, Bastelmaterial, den Computer und vieles mehr,
aber vor allem gute Ideen!"
Mit Frau Reuter sprachen Laura Schlüter, Elif Cagliusta, Joshua
Freeman und Marcel Krüger.
"Frau Güse,
wie viele Stunden arbeiten Sie?"
- "Ich unterrichte vier Stunden am Tag und arbeite ungefähr
zwei Stunden am Tag zu Hause."
"Wie kommen Sie nach dem Unterricht nach Hause?"
- "Ich fahre mit dem Auto nach Hause."
"Wie finden Sie es, wenn Kinder auf Sie nicht hören?"
- "Das finde ich nicht gut."
"Wie viele Stunden arbeiten Sie am Dienstag?"
- "Am Dienstag arbeite ich vier Stunden in der Schule."
"Was machen Sie, wenn wir Kunst haben?"
- "Dann habe ich frei."
"Mit welcher Klasse arbeiten Sie noch?"
- "Ich bin noch mit Religionsunterricht in der 3c."
"Warum wollten Sie Lehrerin werden?"
- "Ich arbeite gern mit Kindern zusammen."
"Wollten Sie gern unsere Klasse unterrichten?"
- "Ja. Ich freue mich, dass ich diese Klasse unterrichte."
Mit Frau Güse sprachen Olga Galzow, Eda Öztürk, Joel
Thienelt und Faruk Öztürk.
Wir bedanken uns
bei allen Interviewpartnern sehr herzlich.
Bericht 20:
Die Radfahrprüfung
im November 2000
Bei der Radfahrprüfung
mussten wir eine
bestimmte Strecke abfahren
und Folgendes beachten:
Rechts vor links,
links abbiegen,
Handzeichen,
richtig starten,
einordnen u.s.w.
Alle haben die
Radfahrprüfung bestanden.
Nach der Radfahrprüfung
haben wir uns
in der Aula versammelt,
um ein Foto zu machen.
Hier hat Herr Reising
unsere Startnummern verteilt
und einige Mütter halfen dabei.

Auch während der
Radfahrprüfung standen sie
an schwierigen Stellen.
Unser Lehrer
Herr Sievers hat aufgeschrieben,
wer da war und wer nicht.
Bericht 21:
Klassenfahrt
nach Höxter
Schon Wochen vor
unserer Klassenfahrt waren wir aufgeregt. Endlich war es dann soweit.
Wir hatten den 13.September - es ging los. Um 8.00 Uhr trafen wir uns
an der Schule. Der Busfahrer packte unsere Koffer ein. Wir fuhren mit
einem Bus und einem Bulli. Nun ging die Fahrt los. Sie dauerte ungefähr
eine Stunde, und wir freuten uns sehr.
Unsere Freude wurde noch größer, als wir in Höxter ankamen.
Der Herbergsvater empfing uns freundlich im Speiseraum. Er erzählte
uns die Herbergsregeln: Zum Beispiel war es verboten, Kaugummis unter
die Stühle zu kleben; auch sollten möglichst keine Nutellareste
nach dem Essen auf dem Tisch kleben. Das Putzen der Tische nach den
Mahlzeiten war unsere Aufgabe.
Nun teilten wir die Zimmergruppen ein. Als wir unsere Betten bezogen
hatten, mussten wir schon wieder in den Essenssaal. Es gab Mittagessen
(Tortellini-Suppe).
Kurz nach dem
Mittagessen begann die Weserfahrt. Dazu wanderten wir herab ans Weserufer.
Als wir nach der Dampferfahrt endlich ausstiegen, hatten wir 2 Stunden
Rückweg vor uns. Nach 1 Stunde Wanderung machten wir eine Rast
auf einem tollen Spielplatz. Der Spielplatz lag direkt neben einem großen
See.
Als wir dann endlich wieder in der Herberge ankamen, gab es auch schon
Abendessen. Gegen 21.00 Uhr gingen wir dann zu einem Turm. Es war schon
sehr dunkel. Aber weil es eine Nachtwanderung war, durften wir keine
Taschenlampen anmachen. Der Herbergsvater erzählte uns eine Geschichte.
Trotz dieser gruseligen Geschichte schworen wir uns alle, auf dem Rückweg
keine Taschenlampe anzumachen. Einige Kinder hatten auf dem Hinweg nämlich
gemogelt. Nachdem wir auf den Turm gestiegen waren, gingen wir in die
Herberge zurück. An diesem Abend schliefen wir erst sehr spät
ein.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen stand Frau Korf
auf und sagte: "Wir wollen eine Waldrallye machen." Herr Sievers
teilte die Gruppen ein.
Auch die Stadtrallye und das Lagerfeuer haben Spaß gemacht.
Am letzten Tag haben wir noch eine Moorwanderung gemacht. Sie fand außerhalb
von NRW, in Niedersachsen statt und war sehr schön. Dort haben
wir dieses Foto aufgenommen.
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